Offene Wunden beim Hund gut versorgen

Mai 2022

Schnell kann es jetzt im Sommer geschehen, dass Hunde beim Spazieren in Glasscherben treten die rücksichtslose Menschen im Wald zurückgelassen haben. Aber auch Bissverletzungen benötigen meistens eine schnelle Erste Hilfe und eine antibakterielle Erstversorgung bevor es zum Tierarzt geht um größere Wunden zu nähen, oder anderweitig zu versorgen.
Auf der Seite Vetepedia ist sinnvoll beschrieben was zu tun ist und wie ein Pfotenverband richtig angelegt werden muss.
Aber auch homöopathisch kann das Trauma gelindert werden. Das psychische wie das physische.
Lest hier weiter was ihr zusätzlich als biologische Tierarzneimittel einsetzen können um bei Stich und Bissverletzungen auch homöopathisch helfen zu können.

2022 gibt es ein neues Gassi-Gesetz für Hundehalter

April 2022

Die Kreiszeitung.de weiß im April zu berichten: 2022 kommt die Tierschutz-Hundeverordnung: Hundehalter müssen sich auf neue Regeln im Gassi-Gesetz, beim Gassigehen und der Kontrolle einstellen. Bußgelder drohen.

Berlin – Das geplante Gassi-Gesetz kommt. Und 2022 müssen sich Hundehalterinnen und Hundehalter auf einige wichtige Änderungen einstellen. Vor allem die sogenannte Gassipflicht, die einen bestimmten Zeitraum und eine Mindestanzahl an täglichem Freigang fürs Gassi gehen beinhaltet, spielt hier eine wichtige Rolle, die jede Hundehalterin und jeden Hundehalter betrifft.

Dabei geht das Gassi-Gesetz 2022 auf ein Zitat der ehemaligen Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zurück. „Haustiere sind keine Kuscheltiere – ihre Bedürfnisse müssen berücksichtigt werden.“ Damit dieser Ausspruch im Zusammenhang mit Deutschlands beliebtesten Haustier nicht einfach verhallt, wurden die Änderungen für Hunde in der Tierschutz-Hundeverordnung von der Bundesregierung festgehalten. Dabei kommen im sogenannten Gassi-Gesetz 2022, wie es bereits im deutschen Volksmund heißt, einige fundamentale Neuerungen auf Deutschlands Hundebesitzer und -züchter zu. 
Die Details zu dem Gesetz und weitere wichtig Infos dazu findet ihr auf der Seite der Kreiszeitung.de

Der Frühling ist da und mit ihm giftige Zwiebelblüher

März 2022

Wer sehnt ihn sich nicht herbei, den Frühling, der nicht nur sein blaues Band durch die Lüfte schweifen lässt, sondern auch unzählige Frühlingszwiebeln wie Tulpe, Krokus und Narzisse erblühen jetzt.
Verspielte Welpen, Katzen oder auch Junghunde haben an den ausgebuddelten Zwiebeln im Garten Spaß und beißen herein, schlucken sie wohlmöglich auch herunter.
Spätestens jetzt hört der Spaß auf, denn Zwiebeln (auch Zwiebelgewächse wie Knoblauch, Lauch und Frühlingszwiebeln) in jeglicher Form sind für den Hund und die Katze giftig. Die Tierschutzorganisation PETA hat auf ihrer Seite zusammengestellt was für Pflanzen in Haus und Garten für unsere Vierbeiner giftig sind. Danke dafür!
Die meisten davon finden sich wirklich überall wieder und benötigen so ein waches Auge von unserer Seite.
Hier könnt ihr darüber lesen was für Pflanzen es sind, und wie die Symptome aussehen.

Hund am Arbeitsplatz: Ist ein neuer Kollege auf vier Beinen erlaubt?

Februar 2022

Hunde sind seit Zeiten Gefährten des Menschen. Waren Sie früher eher für die Bewachung von Haus und Hof und die Begleitung bei der Jagd zuständig, so sind sie heute willkommene und Freude spendende Mitglieder des Haushalts. Wie ist das am Arbeitsplatz? Hier gehen die Meinungen auseinander: auf der einen Seite stören Sie den Arbeitsablauf, bringen Schmutz ins Büro und bellen schon mal das Stockwerk zusammen. Andererseits können sie auch Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen und für entspannte Stimmung sorgen. Wie das genau mit dem "Bürohund" – Hund am Arbeitsplatz – ist, könnt ihr auf der Seite von Fachanwalt.de nachlesen.

BARFen & die Verdauung

Januar 2022

Immer mehr Hundehalter setzen auf natürliche Ernährung und verordnen ihrem Vierbeiner einen BARF Speiseplan. Diese Form der Rohfütterung kann sich auf die Gesundheit des Tieres durchaus positiv auswirken – so berichten viele Tierfreunde davon, dass sich der Kot-Output ihres Schützlings deutlich verbessert hat, nachdem industriell gefertigte Massenprodukte aus dem Haus verbannt wurden.

Wenn der Speiseplan stimmt, dann stehen die Chancen auch sehr gut dafür. Im folgenden Artikel erfährst Du, wie es klappt.

Richtiges BARFen kann der Verdauung auf die Sprünge helfen

Der Körper eines Hundes hat ganz besondere Anforderungen, denen man mit BARFen gut begegnen kann. Das liegt vor allem daran, dass Du frei wählen kannst, was Du deinem Liebling in den Napf gibst.
Industriell gefertigtes Nass- und Trockenfutter besteht häufig aus eher billigen Zutaten: So ist es leider nicht immer genau klar, welches Fleisch den Weg in die Packung findet. Auch Stoffe, die den Hund zwar satt machen, aber beileibe nicht immer verträglich sind, sind weit verbreitet: Dazu gehören u.a. schleimige Hydrolysate, Getreide wie Weizen oder Gerste oder Rübentrockenschnitzel.

Futtermittelunverträglichkeiten immer weiter verbreitet

Die Folge: Immer mehr Hunde leiden unter einer Futtermittelunverträglichkeit. Aufgrund der vielen umstrittenen Inhaltsstoffe ist es dann gar nicht so einfach, mittels einer Ausschlussdiät den wahren “Übeltäter” zu bestimmen. So vergehen manchmal Monate oder sogar Jahre, bis ein Futter gefunden wird, das mehr oder weniger die Sensibilitäten des Vierbeiners berücksichtigt.
Die Zwischenzeit ist dann eine wahre Qual für den Hund. Oft leidet er dann fast ständig unter Blähungen oder einem zu harten oder zu weichen Kot, auch Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall sind häufig zu beobachten.
Da sich Unverträglichkeiten über längere Zeit hinweg entwickeln, besteht zudem die Gefahr, dass das Tier schon bald auf das neue Futter wiederum allergisch reagieren könnte.

Auf ausgewogene Zusammensetzung achten

Wenn dein Liebling immer wieder unter einer sensiblen Verdauung leidet, kann BARFen eine echte Alternative darstellen.

BARFen bedeutet: Der Hund kriegt vor allem – aber nicht ausschließlich – rohes Fleisch. Das bedeutet aber nicht, dass Du dieses blind zusammensetzen darfst. Für eine gesunde Ernährung ohne Mangelerscheinungen und Verdauungsprobleme musst Du schon auf einen ausgewogenen Futterplan achten.

Idealerweise hat dieser dann etwa:

40 % Muskelfleisch

13 % Pansen

13 % Innereien und

13 % Knochen (roh und fleischig) bzw. Knorpel.

Auch Milchprodukte wie Joghurt und Hüttenkäse können in kleinen Mengen beigefügt werden. Da die meisten Hunde eine angeborene Laktoseintoleranz haben, sollten dabei aber ausschließlich milchzuckerarme oder ganz laktosefreie Sorten zum Einsatz kommen. Dazu gehören z.B. Ziegen- oder Schafmilchprodukte.

Obst & Gemüse nicht vergessen

Wenn Du deinen Hund ausschließlich mit Fleisch ernähren würdest, könnte das aber auch wieder Verdauungsprobleme mit sich bringen. Denn die Vierbeiner brauchen auch pflanzliche Zutaten. Sie liefern z.B. wertvolle Ballaststoffe, die Giftstoffe binden, die Verdauung anregen und die Darmflora in Balance halten.

Generell wird davon ausgegangen, dass eine BARF Mahlzeit 80 Prozent Fleisch und 20 Prozent Obst und Gemüse enthalten sollte. Allerdings dürfen Hunde nicht alles fressen, manches Grünzeug, das für uns Menschen unbedenklich ist, kann für die Vierbeiner sogar hochgiftig sein. Mehr zu diesem wichtigen Thema kannst Du auch hier nachlesen.

Übrigens greifen sogar Wölfe gerne mal zu Obst und Gemüse: Der Urvater unserer Haushunde liest immer wieder Beeren und andere Früchte auf, um seinen Hunger zu stillen. Weiterhin ernährt er sich natürlich auch vom Mageninhalt seiner Beutetiere, die meistens Pflanzenfresser sind.

Kleine Probleme am Anfang sind ganz normal

Wenn Du deinen Hund von Fertignahrung auf BARF umstellst, ist es aber gut möglich, dass er die ersten Tage bis Wochen zunächst einmal etwas zu kämpfen hat und trotzdem Verdauungsprobleme aufweist. Diesbezüglich kann ich dich aber beruhigen: In den meisten Fällen ist das völlig harmlos.

Hierbei handelt es sich fast immer um eine ganz normale Reaktion des Verdauungstraktes. Hunde sind Gewohnheitstiere und können deshalb sehr sensibel sein, wenn das Futter auf einmal ganz anders zusammengesetzt ist. Dieses Phänomen hat mit BARFen an sich zunächst sehr wenig zu tun, auch bei einem Wechsel von Nass- auf Trockenfutter oder umgekehrt treten häufig Probleme auf.

Meistens handelt es sich dabei dann um Durchfall oder Verstopfung. Gewöhnlich klingen diese Beschwerden nach einigen Tagen ab.

Währenddessen kannst Du einiges tun, um die kleinen Probleme deines Vierbeiners zu lindern. Mehr zum Thema Hund und Verstopfung” findest Du hier.

Den Kot des Vierbeiners gut im Blick behalten

Allerdings solltest Du die Verdauung deines Hundes nach der Umstellung auf BARF immer gut im Blick behalten. So kann es auch später mal dazu kommen, dass das Tier Magen-Darm-Probleme aufweist.
Das liegt dann oft daran, dass der Hund unter einem Parasitenbefall leidet. Rohes Fleisch ist leider ein guter Nährboden für Würmer und andere Kleinstlebewesen. Selbst, wenn die Ware vorbildlich gelagert wurde, besteht immer ein Restrisiko, da die Schmarotzer sehr hartnäckig sein können.
Parasiten machen sich mit Vorliebe im Verdauungstrakt breit und können dort einige Schäden anrichten: Die Darmflora gerät aus dem Gleichgewicht, Würmer stehlen dem Hund wertvolle Nährstoffe und beschädigen außerdem die Darmwände, an denen sie sich festhaken. Der Körper des Hundes reagiert darauf dann mit Abwehrreaktionen wie Durchfall.
Fast alle Tierärzte raten deshalb dazu, Hunde, die geBARFt werden, regelmäßig zu entwurmen – die meisten Pläne sehen dann etwa 12 Wurmkuren jährlich vor. Wenn Du dir Sorgen machst, dass diese medikamentöse Dauerbehandlung Komplikationen für den Vierbeiner bedeuten, kannst Du alternativ auch regelmäßige Kotanalysen vornehmen lassen. Dann werden die Wurmbehandlungen nicht prophylaktisch, sondern nur bei wirklichem Befall verabreicht was wir für äußerst sinnvoll halten. Es nimmt ja auch keiner eine Kopfschmerztablette prophylaktisch.

Dies ist ein Gastartikel von Hundefreunde24.de
Verfasser: Sven

Durchfall beim Hund? Erstmal Moro´sche Möhrensuppe!

Dezember 2021

Der Professor für Kinderheilkunde Dr.Ernst Moro war Leiter eines Kinderkrankenhauses in Heidelberg.
Im Jahre 1908 machte er sich Gedanken, um die Kindersterblichkeit bei Durchfallerkrankungen zu minmieren und entwickelte dieses alte und bewährte Hausmittel.
Die Moro´sche Möhrensuppe.

Die bei langem Köcheln von Möhren freigesetzten Oligofruktosen (genau Oligogalakturonsäuren) legen sich wie ein Schutzfilm über die Darmschleimhaut und ermöglichen so auch Parasiten wie z.B. Giardien nicht mehr das andocken an die Darmwand. Der Schutzfilm beruhigt zudem die gereizte Darmschleimhaut und baut sie wieder auf mit den in Möhren enthaltenen Mineralien, Vitaminen und Ballaststoffen.

Bevor also ein Durchfall beim Tierarzt landet, gerne erstmal 2-3 Tage Moro´sche Möhrensuppe füttern.

Hier kommt das Rezept:
500g Möhren
1l Wasser
1 Prise Salz, oder man kocht etwas fettarmes Rindfleisch mit

90min.alles bei kleiner Flamme auf dem Herd köcheln lassen. Das lange Garen ist dabei absolut entscheidend.
 

Am Ende des 90minütigen Köchelns püriert man alles mit dem Pürierstab und lässt die Suppe/den Brei erkalten.
Den ersten Tag sollte der Hund ausschließlich diese Suppe zimmerwarm fressen. Wenn der Durchfall besser wird kann er an den darauf folgenden Tagen mit gekochtem Rindfleisch und Moro´scher Möhrensuppe gefüttert werden.
Bis der Durchfall komplett verschwunden ist kann es allerdings 2-3 Tage dauern. Sollte sich trotz Suppe der Durchfall verschlechtern, ist umgehend ein Tierarzt aufzusuchen.

Übrigens, man kann die Suppe auch gut einfrieren und so immer etwas für den Notfall parat  haben!

Hot-Spots beim Hund

November 2021

Gerade im Herbst und Frühwinter sind die Badefreuden bei unseren Fellnasen oft noch groß. Rein und raus aus dem Wasser sind bei einem Spaziergang keine Seltenheit.
Leider trocknet das Fell allerdings schlechter ab als im Sommer und gerade bei Hunden mit dicker Unterwolle bleibt es länger feucht. Da wo sich dann auch noch gekratzt oder viel geleckt wird entstehen gerne so genannte Hot-Spots. Sie entstehen auf der gereizten, feuchten Haut und die Bakterien haben perfekte Bedingungen um sich rasch zu vermehren.

Da hilft es beim Entdecken einer solchen eitrigen und sehr schmerzhaften Stelle nur das Fell großzügig wegzuschneiden um die Wunde abtrocknen zu lassen. 
Eine Desinfektion mit entsprechenden Mitteln die nicht brennen (wie Octenisept) sind eine gute erste Hilfe. Auch ein Leck-oder Kratzschutz ist unabdingbar um deinen Hund davon abzuhalten die schmerzende Stelle selber zu bearbeiten.
Wichtig ist Luft, Luft, Luft damit die Stelle abtrocknen kann.
Durch regelmäßiges Entfernen des gebildeten Schorf mit warmen Seifenwasser und erneutem Abtrocknen und desinfizieren wird sich das Problem nach 3-5 Tagen in den Griff bekommen lassen und die Schmerzen verschwinden.
Sollten die Schmerzen aber überhand nehmen, und der kreisrunde entzündete Fleck immer größer werden, bitte unbedingt den Tierarzt aufsuchen.

Tollwut und andere Viren…

Oktober 2021

Zum Welt-Tollwuttag Ende September gilt es – auch aus gegebenem Anlass des Nachweises von Tollwut bei einem jungen Kangal-Welpen hier bei uns in der Nähe – sich noch einmal mit dieser zumeist tödlich verlaufenden Zoonose (also von Tier auf Mensch und Mensch auf Tier übertragbare Krankheit) auseinander zu setzen.
Das LAVES hat anlässlich dieses Tages auf seiner Seite wissenswertes Zusammengetragen. Und wer sich auch über HANTA-Viren (Übertragung durch Nagetiere, vor allem Wühl-und Rötelmäuse) ein Bild machen will, ist dort fachlich genau richtig.
HANTA-Vieren können an mit Kot von Mäusen verunreinigten Stellen im Haus, Schuppen, Holzstapel etc. durch Einatmen des Staubes übertragen werden. Symptome und klinische Verläufe sind für den Menschen alles andere als ungefährlich.
Es gilt also – auch in Zeiten von Corona-Viren – sich lieber auf diesen Seiten einmal mehr als weniger mit anderen bekannten Viren und deren Infektionsmöglichkeiten zu informieren.

Vorsicht bei Blaualgen!

September 2021

Jetzt in den Spätsommertagen lieben es unsere Vierbeiner nochmal ausgiebig zu baden. Doch Vorsicht, denn in stehenden Gewässern wie Seen oder Tümpeln können aufgrund der warmen Temperaturen auch andere Lebewesen baden….und zwar Blaualgen.
Dies gilt übrigens genauso für Meere wie die Ostsee!
Wenn dein Hund also aus einem Gewässer trinken will das grünes Algenwachstum aufzeigt, dann hindere ihn unbedingt daran.
Blaualgen bilden an der Wasseroberfläche – wie die meisten Algen – grüne Schlieren. Manchmal kann man mit bloßem Auge auch kleine Kügelchen erkennen. Die Cyanobakterien die sowohl für Hund als auch Mensch giftig sind können folgende Symptome hervorrufen:
– Speichelfluss  
– Erbrechen (auch blutig)
– blutige Durchfälle
– Desorientierung
– Hautausschläge
– Seitenlage mit Bewusstseinsverlust
– Atemnot
– Schock
– Krämpfe wie die Seite von FirstVet ausführlich beschreibt.
Vorsicht ist hier angeraten, denn eine Blaualgenvergiftung ist unbedingt vom Tierarzt zu behandeln, da die Cyanobakterien bereits 1h nach Aufnahme in der Leber entsprechende Toxine bilden und die Leberzellen zerstören. Viele Vergiftungen dieser Art verlaufen unbehandelt tödlich.

5 Urlaubs-und Badeseen für Hunde in Deutschland

August 2021

Die Urlaubszeit ist wieder da und du planst schon den nächsten Ausflug oder Urlaub mit deinem Hund? 
Aber hundefreundliche Gebiete gibt es leider nicht überall! Um dir die Entscheidung leichter zu machen, stellen wir dir in diesem Artikel 5 tolle Seen für dich und dein Miniabenteuerausflug mit Hund vor.

1. Bodensee in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg befindet sich, angrenzend an die Schweiz und an Österreich, der Bodensee. Dort kannst du, gemeinsam mit deinem Vierbeiner, tolle Landschaften entdecken und spannende Abenteuer erleben. Der atemberaubende Bodensee bietet auch spezielle Hundestrände wo ihr gemeinsam im oder am See euren Tag ausklingen lassen könnt. Die meisten Hunde lieben ja das Wasser – besonders gut austoben können sie sich beispielsweise am Naturstrand zwischen Uhldingen und Meersburg oder am östlichen Badestrand in Altnau. Und wenn du Lust auf Wandern hast, dann könnt ihr den Pfänder in Bregenz besteigen oder auch mit der Pfänderbahn zusammen auf den Pfändergipfel fahren und dort eine schöne Runde spazieren gehen.

2. Chiemsee in Bayern

Ein tolles und hundefreundliches Ausflugsziel ist auch der Chiemsee in Bayern. Gemeinsam mit deinem geliebten Vierbeiner die Fraueninsel mit dem Schiff erkunden oder einfach nur gemütlich in Übersee an den freien Badeplätzen eine Runde schwimmen. Der Chiemsee ist das perfekte Ausflugsziel für ein entspanntes Wochenende aber auch für einen Wanderurlaub.

3. Eixer See in Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es nicht nur die Nordsee – wunderschöne Seen mit hundefreundlichen Badestellen befinden sich auch im Landesinneren. Vor allem am Eixer See lässt sich gemeinsam mit deinem Vierbeiner super entspannen. Dort könnt ihr beispielsweise am Nordstrand im Wasser plantschen oder einfach gemütlich am Ufer sitzen. Die wunderschöne Natur Niedersachsens lädt zum Entspannen und zum Genießen ein.

4. Grunewaldsee in Berlin

Auch unsere Hauptstadt bietet einige Möglichkeiten für einen gemeinsamen Ausflug mit Hund zum See. Besonders schön ist aber der Grunewaldsee. Dort befindet sich nämlich das größte Hundeauslaufgebiet Berlins. Direkt am See kann dein Vierbeiner viele neue Freunde kennenlernen und super viel Spaß haben. Nach einem Tag am Grunewaldsee in Berlin wird deine Fellnase auf jeden Fall ausgepowert sein. Aber auch wenn das Wetter vielleicht nicht See-tauglich ist, dann könnt ihr einfach in dem schönen Waldgebiet spazieren gehen.

5. Talsperre Pöhl in Sachsen

Der drittgrößte Stausee Sachsens, die Talsperre Pöhl, bietet spannende Möglichkeiten für einen Ausflug mit deinem Vierbeiner am See. Ihr könnt dort Wandern gehen, Rad fahren und es gibt viele Freizeitangebote rund um den See. Das beste: Es gibt nicht nur einen Hundestrand, sondern ungefähr 9 – alle verteilt um den See. Dort kann sich dein Vierbeiner gut austoben und auspowern. So könnt ihr ein paar schöne Tage oder auch nur einen netten Abend an der Talsperre Pöhl verbringen – ihr kommt sicherlich auf eure Kosten!

Baderegeln für einen Ausflug mit Hund an den See

Damit euer Ausflug glatt verläuft und es nicht zu irgendwelchen Komplikationen kommt, haben wir hier noch die wichtigsten Regeln für das  Baden mit Hund zusammengefasst.

  1. Nur körperlich fitte Hunde sollten schwimmen gehen
  2. Zwinge deinen Hund nicht in das Wasser zu gehen
  3. Prüfe die Umgebung am See auf Glasscheiben oder andere Verletzungsrisiken
  4. Lass deinen Vierbeiner nicht mit vollem Magen in das Wasser gehen
  5. Vermeide extreme Temperaturunterschiede – Temperaturschocks
  6. Beaufsichtige deinen Hund immer beim Baden
  7. Nimm deinem Hund vom Schwimmen das Hundehalsband und die Hundeleine ab

Diese tollen Geheimtipps und Wander- sowie Ausflugsziele hat und Helena von Allen Barkley für uns zusammengetragen. Wir hoffen dir damit Inspiration und Informationen für den Sommer geliefert zu haben!