Futterplan

Es gibt auf dieser Welt schon genug starre und bis auf das letzte „I-Tüpfelchen“ ausgearbeitete Futterpläne die hier nicht zum 1000mal wiederholt werden sollen.Trotzdem werden einige Neueinsteiger leichter in die Thematik des Rohfütterns kommen wenn Sie sich einmal ein paar Tabellen angeschaut haben. So soll es dann auch hier ein paar dieser „Pläne“ geben um den Grundstein an Ideen zu legen. In der Regel werden Futterpläne bereits nach den ersten 3-4 Wochen überflüssig, weil man automatisch ein Gefühl dafür entwickelt wie man die täglichen Mahlzeiten zubereitet. Sie werden sehen es läuft schneller als man denkt alles wie von selbst. Einiges sollte aber doch grundsätzlich immer beachtet werden und das ist wichtiger als der korrekt ausgetüftelte Futterplan. Daher hier die wichtigen Details!

Grundsätzliches:

Man sagt, dass ein Hund bei normaler körperlicher Anstrengung etwa 3% seines Körpergewichtes täglich an Nahrung zu sich nehmen sollte.
Davon sollten 80% Fleisch, Innereien und rohe, fleischige Knochen (davon anteilig: 40%Fleisch, 13% Pansen, 13% Innereien, 13% RFK) sowie 20% Gemüse und Obst sein.
(wobei der Schwerpunkt auf Gemüse und nicht auf Obst liegen sollte).

Zu unbedingt zu fütternden Innereien zählen: vorrangig Leber und  Niere und nebensächlich Milz und Lunge.
Herz zählt nicht zu den inneren Organen, da es sich um reines Muskelfleisch handelt, und sowohl von den Mineralien, als auch den Vitaminwerten dem reinen Muskelfleisch von Rind, Huhn, Lamm oder Pferd sehr nah ist.
Dasselbe gilt auch für Hähnchenmägen und Putenmägen. Sie zählen ebenfalls als reines Muskelfleisch.

Bei einem erwachsenen oder jugendlichen Hund mit 30kg Körpergewicht wären das also täglich ca.900g Nahrung. Davon 720g Fleisch, Pansen, Innereien und RFK , sowie 180g Gemüse und Obst.
Diese Mengen sind ca.-Angaben, die sich bei jedem einzelnen Hund natürlich anders verhalten. Sie sollten als ungefähre Kalkulation dienen, nicht als Gesetz!

Wenn Ihr Hund älter wird und sich nicht mehr so viel bewegt, dann sollten Sie die Verhältnisse auf 60% Fleisch, Pansen, Innereien und RFK sowie 40% Gemüse und Obst ändern.

Wenn Sie noch einen Welpen haben, sollten Sie das Verhältnis ebenfalls ändern auf:
80% RFK, Fleisch und Innereien (davon anteilig: 30% RFK, 25%Fleisch und 25% Innereien und Pansen), sowie 20% Gemüse und Obst.
Hier empfiehlt es sich den Welpen wöchentlich zu wiegen und so seine Mahlzeit seinem Gewicht anzupassen.

  • Je abwechslungsreicher die einzelnen Bestandteile der Mahlzeit sind desto besser.
  • Mind. 3-4 Mal wöchentlich sollten Sie fleischige Knochen füttern.
  • Geben Sie niemals gekochte, gebratene oder gegrillte Knochen.
  • Geben Sie ebenfalls niemals Knochen an denen kein Fleisch mehr ist. Der Hund benötigt den „Schlüsselreiz Blut“ um ausreichend Magensäure für die Verdauung der Knochen zu produzieren.
  • Schweinefleisch grundsätzlich nur gekocht oder gebraten geben
  • Geben sie das Fleisch in großen Stücken, nicht gewolft und nicht in langen Streifen. Ihr Hund möchte schließlich reißen und kauen und die Zähne dabei putzen!
  • Nahrungszusätze sind bei abwechslungsreicher Fütterung nicht notwendig
  • Fleisch und Getreide sollten nicht zusammen in einer Mahlzeit gegeben werden da es häufig zu Blähungen kommt.
  • Getreide ist nicht notwendig zu füttern. Viele Hunde reagieren sogar allergisch auf Getreide.
  • Es ist sinnvoll ab und zu einen Fastentag einzulegen, da der Wildcanide auch selten so viel Beute macht das er täglich Fleisch fressen kann, und der Organismus des Hundes dadurch einen Tag zum regenerieren bekommt. An diesem Tag kann gar nichts, oder aber zumindest kein Fleisch/fleischiger Knochen gefüttert werden. Gemüse/Obstbrei mit leicht verdaulichem Hüttenkäse, Ziegenmilchjoghurt, Schafmilchjoghurt oder Magerquark sind eine Alternative für Hundehalter die es gar nicht aushalten können Ihrem 4-beiner nichts zu geben.
  • Fleisch, Obst, Gemüse, Öle und Milchprodukte die gefüttert werden können/dürfen finden Sie ausführlich in den entsprechenden Rubriken und in Kurzform unter den jeweiligen Futterplänen.
  • Gemüse und Obst sind grundsätzlich zu pürieren oder zu kochen, um die Struktur der pflanzlichen Zelle aufzubrechen. Nur so kann der Hund sie überhaupt verwerten (dies geschieht ansonsten im Magen des Beutetieres).Am einfachsten kann man hierfür einen Entsafter benutzen. Trester und Saft fügt man einfach nach dem Entsaften wieder zusammen und hat so auch bei hartem Gemüse schnell einen Brei hergestellt. Gekochtes Gemüse hat durch das Erhitzen schon an Vitaminen verloren, und ist somit dem pürieren nicht vorzuziehen, es sei denn Ihr Hund verträgt rohes Gemüse nicht sonderlich gut oder ist schon sehr alt.
  • Hochwertige Öle sind sehr wichtig für die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine im Gemüse und Obst. Also den Gemüse/Obstbrei nie ohne einen Esslöffel Öl servieren.
  • Wenn Zeit und Masse fehlen kann alternativ auch ein Babygläschen gefüttert werden, und mit Gemüse aus der Dose (Möhren, Erbsen) ergänzt werden.
  • Wenn wegen bitterer Gemüsesorten der vegetarische Brei abgelehnt wird, kann man ihn gut mit etwas Honig anreichern. Meistens wird er dann lieber genommen.
  • Bei Durchfall sind gekochte Möhren die beste Naturmedizin!
  • Bitte Banane und Honig nicht zusammen verfüttern (nicht gut für die Zähne)

Wenn Sie sich entschieden haben Ihren Hund getreidefrei zu ernähren finden Sie hier ein paar Vorschläge jeweils unterteilt für Welpen, jungendliche und erwachsene Hunde sowie alte Hunde.

 

Welpen großer Rassen ca.10kg schwer

Gesamtnahrungsmenge: etwa 5-7%des Körpergewichtes, also 500-700g.
Davon 20% Gemüse+Obst (ca.100g-140g) und 80% verteilt auf fleischige Knochen, Fleisch, Pansen, Innereien . Von 400g-560g tierischen Erzeugnissen sollten somit ca:
150g RFK, 140g Fleisch und 140g Pansen und Innereien gefüttert werden.

Bitte verstehen Sie diese Angaben als Richtwerte, nicht als Gesetz. Sobald Sie feststellen dass Ihr Welpe zu dick wird (Sie können die Rippen nicht mehr fühlen), füttern Sie max.5% (ggf. sogar nur 4%)  des Körpergewichts.
Ist das Gegenteil der Fall und bei Ihrem Welpen kann man schon die Rippen sehen, dann geben Sie ihm mehr zu fressen. Im Notfall bis zu 9% des Körpergewichts.
Ihr Welpe macht sehr unterschiedliche Wachstumsschübe durch, sodass eine präzise Mengenangabe pauschal hier nicht möglich ist. Auch sind die unterschiedlichen Rassen bereits im Welpenalter sehr unterschiedlich agil.
Ein Terrier wird somit immer mehr Energie verbrennen als ein Berner Sennhund.
Wichtig ist dass Sie niemals das Augenmaß, bzw. den kritischen Blick auf die Figur Ihres Welpen aus dem Blickfeld verlieren.
Es empfiehlt sich die Nahrungsmenge in mind. 4 Rationen den Tag über verteilt zu geben, damit kein Hungergefühl aufkommt. Pürieren Sie den Gemüsebrei morgens für den kompletten Tag und stellen Sie ihn in den Kühlschrank. Er sollte allerdings (genau wie fleischige-Knochen + Fleisch, sowie Innereien) immer bei Zimmertemperatur gefüttert werden. Geben Sie Ihrem Welpen zum auslecken auch gerne ab und an mal einen Markknochen. Achten sie aber darauf, dass er nicht zu eng ist, damit er ihn sich über den Ober-oder Unterkiefer schieben kann. Markknochen haben viel Fett und machen damit auch gerne weicheren Stuhl.

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Gemüsebrei
aus:
Möhre,
Blattsalat,
Kohl,
Stangen-
sellerie
Apfel
+1TL Olivenöl.

etwas Gartenkräuter

Gemüsebrei
aus:
Rote Bete,
Möhre,
Zucchini
Kohlrabi
ggf.Honig
+1TL Leinöl.

Gemüsebrei
aus:
Birne, Zucchini
Kiwi, Banane,

Kohl
+ 1TL Lachsöl

etwas Gartenkräuter

Gemüsebrei
aus:
Möhre, Birne
Blattsalat,
Rucola,
Rote Bete
+1TL Rapsöl

 

Gemüsebrei
aus: 
Möhre,
Blattsalat
Banane,
Beeren, Kürbis
+1TL Nacht-
kerzenöl

etwas
Gartenkräuter

Gemüsebrei
aus:
Apfel, Möhre, Stangen-
sellerie, Kürbis, Kohl
+1 rohes Ei
+1TL Nussöl

 

Gemüsebrei
aus:
Stangen-
sellerie,
Zucchini,
Rote -Bete, Möhre,
Apfel
 +1TL Lachsöl

etwas Gartenkräuter

Dazu
Putenhals
+Hühnerfleisch, Innereien/
Pansen

Dazu
Lammrippen
+Lammfleisch, Innereien/
Pansen

Dazu
Hühnerhälse
+Rindfleisch, Innereien/
Pansen
Markknochen
zum Auslecken

Dazu
Wildfleisch
+Hühner-karkasse, Innereien/
Pansen

Dazu
Hühnerflügel
+Geflügel-
herzen,
Innereien/
Pansen

Dazu
Hühnerhälse
+Wildfleisch, Geflügel´-herzen,
Innereien/
Pansen

Dazu
Wildrippen
+Pferdefleisch,
Pansen,
Innereien

Markknochen
zum Auslecken

 

 

Junghunde im Wachstum mit 6 Monaten und 18kg

Gesamtnahrungsmenge: 3%des Körpergewichtes, also 540g. Da er noch im Wachstum ist kann auch gerne die Menge auf 600g erhöht werden.
Davon 20% Gemüse+Obst (ca.120g) und 80% RFK+Fleisch, Innereien und Pansen. Von 480g tierischen Erzeugnissen ca.140g fleischige Knochen,120g Fleisch, 120g Innereien und Pansen.
Es empfiehlt sich die Nahrungsmenge in mind. 2-3 Rationen den Tag über verteilt zu geben.

Gemüse-/Obstbrei aus folgenden Sorten herstellbar:
Apfel, Aprikose, Banane, Beeren, Blattsalat, Blumenkohl, Fenchel, Grünkohl, Gurken, Kirschen, Kiwi, Kohlrabi, Kürbis, Mangold, Möhren, Mirabellen, Pfirsich, Nektarine, Pflaume, Rote Bete, Rotkohl, Rucola, Rosenkohl, Steckrüben, Weißkohl, Stangenellerie, Spinat, Zucchini, Zwetschgen.

Zusätzlich zum Brei je ein EL. folgender, möglicher Öle z.B.:
Olivenöl
Lachsöl
Nussöl
Nachtkerzenöl
Dorschlebertran
Leinöl
Weizenkeimöl

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Gemüse-
Obstbrei

+Öl

+Putenfleisch

Hühnerhälse, Innereien,
Pansen

Markknochen zum Auslecken

Gemüse-
Obstbrei

+Öl

+Saumfleisch

Wildrippe
Innereien, Pansen

Gemüse-
Obstbrei

+Öl

+Putenmägen/
Putenherzen

Putenhals
Innereien,
Pansen

Markknochen
zum Auslecken

Gemüse-
Obstbrei

+Öl

+ grüner Pansen

+1rohes Ei

Hühner-
karkassen/
Hühnerhälse
Innereien/Pansen

Gemüse- 
Obstbrei

+Lachsöl

+Lammfleisch

Ochsen-
schwanz/
Kalbsbrustbein

Innereien,
Pansen

Gemüse-Obstbrei

+Öl

+Pferdefleisch
oder Wildfleisch

Hühnerflügel
Innereien, Pansen

Gemüse-
Obstbrei

+Öl

+Fisch oder Wildfleisch

Lammrippen
Innereien,
Pansen

 

 

Erwachsene Hunde mit 30kg (kastrierter Rüde, dicklich)

Gesamtnahrungsmenge: 2% des Körpergewichtes, also 600g.
Davon 20% Gemüse+Obst (ca.120g-160g) und 80% fleischige Knochen, Fleisch, Innereien und Pansen. Anteil tierischer Erzeugnisse ca:450g, davon: 130g Fleisch, und je 100g Pansen, RFK und Innereien.
Aufgrund der Kastration und der damit verbundenen hormonellen Umstellung und des veränderten Stoffwechsels setzt der Rüde gerne und schnell an. Aus diesem Grund wird die Fleischmenge etwas reduziert und die Gemüse-und Obstmenge erhöht, damit kein Hungergefühl aufkommt. Füttern Sie ruhig 2xtäglich.

Gemüse-/Obstbrei aus folgenden Sorten herstellbar: Apfel,Aprikose,Banane,Beeren,Blattsalat,Blumenkohl,Fenchel,Grünkohl,Gurken,Kirschen,Kiwi,Kohlrabi, Kürbis,Mangold, Möhren,Mirabellen,Pfirsich,Nektarine,Pflaume,Rote Bete,Rotkohl,Ruccola,Rosenkohl,Steckrüben,Weißkohl,Sellerie,
Spinat,Zucchini,Zwetschgen.

Zusätzlich zum Brei je ein EL. folgender, möglicher Öle z.B.:
Olivenöl
Lachsöl
Nussöl
Nachtkerzenöl
Dorschlebertran
Leinöl
Weizenkeimöl

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Gemüse-
Obstbrei 
 
+ Öl

Putenfleisch,

Hühnerhälse,
Innereien und Pansen    

Gemüse-
Obstbrei

+Öl

Reh-Rippen
Wildfleisch,

Innereien und Pansen

Gemüse- 
Obstbrei

+Öl

Rindfleisch (mager)

Hühnerkarkassen
Innereien und Pansen

Gemüse-
Obstbrei

+1TL Lachsöl

Hähnchenherzen/
Putenmägen
Lammrippen

Innereien und Pansen

Gemüse-
Obstbrei

+Öl

+1rohes Ei

Fisch (komplett)
 

Gemüse-Obstbrei

+Öl

Pferdefleisch
Reh-Rippen
Innereien und Pansen

Gemüse-
Obstbrei

+Öl

Putenhälse

Rindfleisch
mager,
Innereien und Pansen

 

 

Erwachsene, gesunde und aktive Hunde mit 35kg

Gesamtnahrungsmenge: 3%des Körpergewichtes, also etwa 1000g.
Davon 20% Gemüse+Obst (ca.200g) und 80% fleischige Knochen+ Fleisch, Innereien und Pansen ca.800g Gesamtmenge tierischer Erzeugnisse.Davon: 400g Fleisch und jeweils 130g Pansen, RFK und Innereien.

Diese Hunde sind am einfachsten umzustellen auf die Rohfütterung. Beachten Sie lediglich die Vielfalt und die Abwechslung die Sie in Ihre tägliche Fütterung einbringen sollten. Es ist auch in Ordnung Ihren Hund nur 1xtäglich zu füttern sofern er das verträgt. Auch 1 Fastentag pro Woche empfihlt sich, an dem Sie gar nichts füttern.
Füttern Sie nicht zu mageres Fleisch. Ihr HUnd egewinnt die Energie aus den Fettanteilen des Futters!
Gerade agile Hunde benötigen einen höheren Fettanteil.

Gemüse-/Obstbrei aus folgenden Sorten herstellbar:
Apfel, Aprikose, Banane, Beeren, Blattsalat, Blumenkohl, Fenchel, Grünkohl, Gurken, Kirschen, Kiwi, Kohlrabi, Kürbis, Mangold, Möhren, Mirabellen, Pfirsich, Nektarine, Pflaume, Rote Bete, Rotkohl, Ruccola, Rosenkohl, Steckrüben, Weißkohl, Sellerie, Spinat, Zucchini, Zwetschgen.

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Gemüse-Obstbrei
 
+ Öl

ggf.
Magerquark, Hüttenkäse, Ziegenmilch-joghurt

Grüner Pansen
oder
Fastentag

Gemüse-Obstbrei

+Öl

Wildfleisch und Innereien mit Pansen

+ Reh-Rippen

Gemüse- Obstbrei

+Öl

Fettes Rindfleisch/
Putenmägen

+Putenhals

Innereien und Pansen

Gemüse-Obstbrei

+1TL Lachsöl

Putenfleisch

+Lammrippen
oder Hühner-karkassen

Innereien und Pansen

Gemüse-Obstbrei

+Öl

+1rohes Ei

Pferdefleisch/ durchwachsenes
Rindfleisch
Innereien und
Pansen

Gemüse-Obstbrei

+Öl

Wildfleisch oder Lammfleisch

+Hähnchen-karkasse

Innereien und Pansen

Gemüse-Obstbrei

+Öl

Saumfleisch/
Rinderherz

+Putenhals

Innereien und Pansen

 

 

Ältere und alte Hunde (10 Jahre und mehr) mit 30kg

Gesamtnahrungsmenge: 2%-3% des Körpergewichtes, also 600g-900g.
Davon 20% Gemüse+Obst (ca.120g-180g) und 80% fleischige Knochen+ Fleisch, Innereien, Pansen (Gesamtmenge tierischer Erzeugnisse:480g-720g, davon: 150g-220g Fleisch, ca.150g RFK, 100g Innereien und 100g Pansen. 
Aufgrund des Alters und der manchmal fehlenden Zähne sollte man versuchen dem Hund das kauen so angenehm wie möglich zu machen und eher weiche Knochen füttern. Ist Ihr Hund gesund und hat noch alle Zähne können Sie ihm gerne auch härtere geben. Außerdem sollte die Fleischmenge reduziert werden und die RFK, sowie Gemüse-und Obstmenge erhöht.

Damit kein Hungergefühl aufkommt füttern Sie ihn ruhig 2xtäglich. Passen Sie die Gesamtnahrungsmenge der Agilität Ihres Hundes an. Bewegt er sich viel,geben Sie ihm ruhig auch mehr, ist er nicht mehr so bewegungsfreudig, reduzieren Sie die Fleischmenge und geben lieber mehr Pansen und fleischige Knochen.
Wenn Ihr Hund Probleme mit der Verdauung der Rohkost hat, dann dürfen Sie Ihrem Hund auch gerne das Gemüse kurz aufkochen. Dann ist es in der Regel leichter verdaulich und führt auch seltener zu Blähungen. Vermeiden Sie ruhig am Anfang blähendes Gemüse (z.B. Kohlsorten).Wenn er sich an das Barfen gewöhnt hat können Sie immer noch ausprobieren wie er mit Kohl-Gemüse zurechtkommt.
Verzichten Sie wegen der Verdaulichkeit am Besten völlig auf Getreideprodukte. Wenn Ihr Hund sehr hellen und harten Stuhl absetzt, sollten Sie die Knochenmenge verringern. Auch können Sie bei fehlendem Gebiß die fleischigen Knochen ersetzen mit Calciumcitrat oder geriebenen, rohen Eierschalen, oder Sie drehen weiche Knochen einfach durch den Fleischwolf. Vergessen Sie dabei aber nicht, dass Sie Ihrem Hund mit dem Verzicht des Kauens und Nagens an Knochen auch eine Menge Spaß nehmen. Zumindest mit dem Auslecken eines Markknochens sollten Sie ihn für den Verzicht entschädigen.

Gemüse-/Obstbrei aus folgenden Sorten herstellbar: Apfel,Aprikose,Banane,Beeren,Blattsalat,Blumenkohl,Fenchel,Gurken,Kirschen,Kiwi,Kohlrabi,Kürbis, Mangold, Möhren,Mirabellen,Pfirsich,Nektarine,Pflaume,Rote Bete, Ruccola, Steckrüben,,Sellerie,
Spinat,Zucchini,

Zusätzlich zum Brei je ein EL. folgender, möglicher Öle z.B.:
Olivenöl
Lachsöl
Nussöl
Nachtkerzenöl
Dorschlebertran
Leinöl
Weizenkeimöl

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

Gemüse-Obstbrei

+Öl

Hühnerflügel

+Putenfleisch/
Putenherz
Pansen und Innereien

Gemüse- 
Obstbrei

+Öl

Lammrippen

+Lammfleisch/
Putenmägen
Pansen und Innereien

Gemüse- 
Obstbrei

+Lachsöl

Wildrippen

+Pferd/
Hähnchenherz
Pansen und Innereien

Gemüse- 
Obstbrei

+Öl

+1 rohes Ei

Hähnchenhälse
+ fettes Rind  Pansen und Innereien

Gemüse-Obstbrei

+Öl

Hähnchenhälse

+Wildfleisch
Pansen und
Innereien

Gemüse-Obstbrei

+Öl

Hühnerflügel

+ Wildfleisch
Geflügelherzen

Pansen und Innereien

Gemüse-Obstbrei

+Öl

+Hähnchen
karkasse
oder Hälse
+ Lammfleisch/
Putenmägen
Pansen und Innereien