Beinah 14 Jahre und benimmt sich wie 3 Jahre!

Dezember 2008

Meine allerbeste Freundin Cleo übernahm ich als Trennungshund mit 10 Jahren.

Bis zu ihrem 12. Lebensjahr wurde sie ausschließlich mit Trockenfutter ernährt.
Sie hat starke Arthrose in allen Beinen und ihre stets gute Laune nahm irgendwann wegen der starken Schmerzen in den Beinen und der Rute ab.
Sie hörte auf damit ständig Blödsinn im Kopf zu haben, wedelte kaum noch und bewegte sich nur ungern. Außerdem hatte sie starke Schwellungen an allen Beingelenken.

Der Tierarzt war unser bester Berater und Freund zu dieser Zeit.
Meine Tochter hatte bei ihrem Labrador bereits auf das Barfen“ umgestellt und riet mir dasselbe bei meiner Cleo zu tun.
Nach reiflichen Überlegungen und sehr guter Beratung durch den Fleisch-Shop begann ich am 01.01.08 mit dem BARFEN.
Es geschah ein kleines Wunder!
Nach wirklich kurzer Zeit des Rohfütterns war meine kleine Fressmaschine wieder glücklich und zufrieden. Sie lernte das Kauen und Reißen Ihrer Beute, schlief endlich tief und fest wie ein älterer Hund schlafen sollte, hatte keinen Mundgeruch mehr, keine Blähungen, wedelte wieder mit erhobener Rute und sogar die Schwellungen und Knoten an den Gelenken nahmen deutlich ab.
Cleo hat jetzt das Temperament einer 2 – 3 jährigen Hündin und macht den ganzen Tag über Faxen, am liebsten mit jungen Rüden.
Sie spielt für Ihre Leben gern, ist mobil, aufmerksam und war bis zum Sommer diesen Jahres mit Spaß dabei ein wenig Dummytraining zu machen.

Cleo wird im Januar 2009 nun 14 Jahre alt.
Sie hat wieder ein wunderbar glänzendes Fell, kaum Ohrschmalz, Schmerzmittel braucht sie fast gar keine mehr und erfreut uns jeden Morgen mit ihrer Heiterkeit. Sie trägt wieder gerne Dummys, Schuhe und Leinen für uns und spielt wie ein junger Hund mit allem was ihr gewachsen ist.
Ich freu mich jeden Tag darüber diesen Weg gegangen zu sein und frage mich warum ich nicht schon viel früher damit begonnen habe meinem Hund eine artgerechte Ernährung zu bieten.

Danke für die tolle Betreuung und das stets offene Ohr des Fleisch-Shops.

Vera Gruna

Arthrose sooo viel besser!

November 2008

Frau Schäfer freut sich über den Erfolg des Barfens und schreibt:

Eine der Tierschutz-Hündinnen, die bis zur Vermittlung in Pflege sind, kam Anfang Juni aus einem schrecklichen italienischen Tierheim zu mir, wo sie 5 Jahre lang ungeschützt bei jedem Wetter auf 3m² Betonboden gelebt hat.

Sie hatte so starke Arthrose, dass sie die 2 Stufen zum Haus nicht ohne Hilfe hoch kam.
Mittlerweile (also nach 5 Monaten) läuft sie sogar die alte steile Fachwerk-Treppe im Haus in den 1. Stock hoch, um bei uns im Schlafzimmer zu sein.
Ich führe das u.a. auf das Barfen zurück.

Tanja Schäfer Nov./08

Wie riecht eigentlich Bio-Pansen?

Mai 2008

Die Fleischlieferung ist mittlerweile verarbeitet und alles fein säuberlich in unseren Kühltruhen verstaut.
Der bestellte Bio-Pansen hatte mir im Vorfeld sehr viel Sorgen bereitet.
Für mich war es so schrecklich zu wissen dass wir Pansen geliefert bekommen, dass ich in der Nacht vor Donnerstag einen ganz bösen Traum hatte.
Ich träumte das Fleisch wäre geliefert worden und wir hätten die Kartons aufgemacht und uns kam ein ungeheuerlicher Geruch entgegen.
Dieser Traum war ein Streich meines Unterbewusstseins basierend auf meinem Ekel vor Pansen.
Dann war ich umso mehr überrascht als ich den echten „Pansengeruch“ wahrgenommen habe.

Alle Horrorgeschichten lösten sich gestern in Luft auf.
Ich stand vor dieser Schüssel mit Pansen und fand das einfach nur toll. Es roch nach Wiese, nach gesund und einfach nur gut…kann das gar nicht beschreiben.
Ich muss dazu sagen dass meine Geruchsekelgrenze wirklich niedrig angesetzt ist, ich aber schon viel mehr aushalte als zu den Zeiten in denen wir noch nicht gebarft haben.
Ich wollte mich mit dieser E-Mail einfach mal bedanken. Denn nun kann unser kleiner Hund auch den guten Pansen genießen.
Liebe Grüße,
Arne Cordes /Mai 08

Blindmops Rudi entdeckt den „Wolf im Mopspelz“

April 2008

Hallöchen liebe Hundeleute,
mein Name ist Rudolph, aber ihr könnt Rudi zu mir sagen. Ich bin ungefähr 2 Jahre alt und bin aus Ungarn nach Deutschland gekommen. Über meine Vergangenheit schweige ich mich mal besser aus. Ich bin blind und habe noch eine Menge kleinerer gesundheitlicher Probleme als Folge meines bisherigen Lebens.

Seit 4 Wochen genau bin ich nun hier in meinem neuen Zuhause in Dortmund. Und ich kann Euch sagen, für mich ist hier wirklich alles völlig neu! Aber ich soll hier mal vor allem über mein Futter schreiben, hat Frau Lucks gesagt. Nun gut.

Also, als ich hier am ersten Tag endlich was in meinen Napf bekam, war das sehr spannend.
Schon vorher, als mein neuer Mensch in der Küche hantierte, drang ein unwiderstehlicher Geruch in meine Nase, den ich gar nicht kannte.
Mhmmm….. das roch… lecker… aufregend… spannend… fleischig….
Und dieser Geruch rief etwas in mir wach. Ich wollte das haben, was da so riecht. Und blind wie ich bin, stapfte ich los, durch diese mir noch ganz fremde Wohnung. Ich schaffte es dem Duft nach bis in die Küche und sprang meinem neuen Menschen, den ich grad 2 Stunden kannte, an den Beinen hoch, um an dieses wohlriechende Zeug zu kommen, mit dem er da hantierte. Ich war ganz aufgeregt. Mir lief der Sabber im Schnäuzchen zusammen, wie ihr Menschen sagen würdet.

Nun, meine Mühe hat sich gelohnt, ich bekam dieses Zeug tatsächlich serviert!
Oh, war das ein Fest!
Ich grunzte und schmatzte das alles nur so weg! Wie guuuuut das schmeckt! So was kannte ich ja gar nicht. Ich dachte, ich sei im Hundeparadies! Und wisst ihr was? Ich kriege dieses Zeug seitdem jeden Tag! Ist das nicht cool?

Übrigens: Mein Doc meint, es liegt nicht zuletzt an meinem Futter, dass es mir jede Woche etwas besser geht. Meine kranke Leber wird schnell besser, meine diversen Entzündungen gehen zurück und sind zum Teil ganz verschwunden. Ich verliere nicht mehr so viele Haare, mein Fell ist so schön weich geworden, hach ich könnt mich selber streicheln, so weich ist das! Meine Verdauung klappt hervorragend und ich werde täglich fitter und aufgeweckter.

So ein ordentliches Stück frisches Rohfleisch ist doch genau das, was ein Mops braucht!

Ich finde es übrigens ganz toll, dass ich Fleisch mit Bioland-Siegel bekomme, denn so müssen für meine Ernährung andere Tiere nicht unnötig gequält werden. Und als Notfallhund aus Ungarn weiß ich, was es heißt, gequält zu werden. Deshalb ist mir das wichtig! Das wollte ich Euch noch unbedingt sagen!

So, jetzt bin ich aber fertig. Ich hab jetzt keine Zeit mehr, ich muss meinen Menschen überzeugen, dass ich noch ne Portion von dem leckeren Fleisch brauche! Dringend! Jetzt! Ich verhuuungeräääää!!!!

Mehr über mich und mein Leben in Deutschland könnt ihr hier lesen. Kommt mich doch mal dort besuchen!

Lieben Gruß
Euer Rudi /April 08

Fr.Tebel und Ihre beiden „Findelkinder“ Bonnie+Clyde mit unseren „Rundumsorglos-Paketen“

März 2008

In der Küche wurde der Karton von den Beiden mehr als interessiert inspiziert.

Nachdem ich ihn geöffnet, legte ich die Schere weg, drehte mich wieder zur Kiste und drin saß eine laut knurrende Bonnie, die den festen Entschluß gefasst hatte, „ihre“ Beute gegen den Rest der Welt zu verteidigen.
Jegliche Annäherung zollte sie mit lautem Fauchen, was mich wiederum dazu brachte darüber nachzudenken, ob ich mir sicherheitshalber Bauhandschuhe holen sollte.
Ich verzichtete darauf, nahm sie und dankte dem Universum, dass sie netterweise darauf verzichtet hatte, ihre Waffen einzusetzen.
Beide gebärdeten sich, als wären sie kurz vorm Verhungern.
Clyde versuchte aus den unmöglichsten Positionen mit der Pfote etwas aus der großen Zubereitungs- Schüssel herauszuangeln und Bonnie zeigte ihm, dass sie sehr wohl in der Lage war, ihre Krallen zu benutzen.
Irgendwann verlegten sie sich auf die Taktik, unter dem Tisch zu lauern.
Nach dem Motto „geklautes Essen schmeckt doppelt so gut“, fiel zufällig ab und zu ein Bröckchen herunter, was binnen Sekunden von Clyde eingeatmet war.
Bevor das noch ein Roman wird. Jedes der Pakete findet absolute Zustimmung bei den Zwergen. Sie sind rundum satt, zufrieden, nach wie vor ausgeglichen, knurren und schmatzen beim Futtern wie die Weltmeister.
Meine Belohnung bestand in dem heutigen Fund von zwei Milchzähnen an jedem Napf. Sie sind wohl ein paar Wochen jünger, als ich gedacht habe…

Wir sind alle froh, dass wir Sie „entdeckt“ haben und die „Rundumsorglos-Pakete“ uns den Einstieg ins Barfen erleichtern. Ihnen und allem was bei Ihnen kreucht und fleucht wunderbare, erholsame Ostertage
Liebe Grüße,
Monika Tebel