
August 2010
Das Heilen mit Bachblüten
kommt immer mehr in Mode. Ihre Wirkung wird als sanft und ohne Nebenwirkungen beschrieben - ideal für den ganzheitlich orientierten Hunde - und Katzenhalter.
Doch was sind diese „Bach-Blüten" überhaupt?
Ist ihre Wirkung wissenschaftlich haltbar?
Falls ja, in welchen Fällen helfen sie überhaupt?
Einen sehr leicht und ausführlich zu lesenden Bericht inkl. einer Übersicht über die klassischen Bach-Blüten und ihre Leitthemen, sowie
Tipps zur Anwendung finden Sie
hier:pfotenhieb.de
Juli 2010
Jedes Jahr fragen wir uns im Fleisch-Shop erneut wie man in der Zeckensaison gegen die Plagegeister auf Hund und Katze am sinnvollsten vorgehen soll.
Systemisch wirkende Gifte (wie Exspot, Scalibor o.ä.) die üblicherweise schnell und gerne vom Tierarzt empfohlen werden, haben über die Jahre bei vielen Tieren inzwischen zu massiven Gesundheitsproblemen geführt, und werden (Gott sei dank) nicht mehr so gern wie noch vor einigen Jahren vom Hundehalter benutzt.
Folgeerkrankungen wie "Hot-Spots", Ekzeme, Bindehautentzündungen, Hautreizungen und neurologische Störungen im Bewegungsablauf vieler Tiere haben gezeigt, dass nicht nur die Zecke unter dem Nervengift Probleme mit der Gesundheit bekommt....
Wir haben uns in diesem - ja sehr zeckenreichen Jahr - dazu entschlossen nicht mehr nur noch "abzusammeln", sondern zusätzlich selber ein Zeckenspray für unsere Fellnasen herzustellen, das auf natürlicher Basis - also allein durch den Geruch - abschreckend wirkt und so dem Hund die ein oder andere Zecke erspart, ohne seine Gesundheit dabei zu gefährden.
Im Selbstversuch haben wir dieses - in jeder Küche schnell herzustellende Spray - gestest, und konnten tatsächlich feststellen, dass die Zecken sowohl an unseren eignenen Armen und Beinen, als auch an den Körpern unserer beiden Golden Retriever nicht mehr mit so viel Begeisterung saugen mochten, wie ohne selbiges.
Somit trauen wir uns Ihnen das Rezept für dieses Spray - ohne den Anspruch auf Wirksamkeit, belegte Studien oder statistische Quoten der Abschreckung - hier einzustellen, und hoffen Ihrem 4-beiner die ein oder andere Zecke dadurch auf natürlichem Wege zu ersparen.
Bei uns und unseren eigenen Hunden sprühen wir es direkt vor jedem Spaziergang auf Beine und Arme, und bei den Fellnasen natürlich auch zusätzlich noch auf die Brust und das Bauchfell, sowie einen Hub zwischen die Schulterblätter.
Sollte Ihr überraschter 4-beiner mal schnell an seinem Fell lecken wollen, so stellt das natürlich kein gesundheitliches Problem für ihn dar!
Nach 3 Tagen (ohne zwischenzeitliche Schwimmgänge) haben wir die festgebissenen Zecken pro Hund damit von 6-8 Stck. immerhin auf nur noch 1-2 Stck. pro Tag reduzieren können.
Das Absammeln nach einem jeden Spaziergang haben wir aber natürlich weiterhin verfolgt.
Hier nun also unser selbst hergestelltes Zeckenmittel, das Sie am Besten im Kühlschrank in einer Sprühflasche aufbewahren können.
Zutaten:
- 1 große Bio-Zitrone
- je 1 Beutel Pfefferminz-, Melissen- und Salbeitee
- 5-10 Tropfen reines Lavendel- und Nelkenöl
- 1 Eßl. Rosmarinnadeln getrocknet
- 1 Eßl. Eukalyptusblätter getrocknet (Apotheke)
Zubereitung:
Die Zitrone waschen, in kleine Stücke scheiden und in einen Mixer geben.
Je 1 Eßl. Eukalyptusblätter und Rosmarinnadeln zugeben.
5-10 Tropfen Lavendel- und Nelkenöl zutropfen (Achtung Nelke riecht sehr intensiv!) und alles zerkleinern bis eine Art Brei entsteht. Sofern Sie keinen Mixer haben, ist auch ein Pürierstab hierfür gut zu nutzen!
1L Wasser zum Kochen bringen und aus den o.g. Teebeuteln (Pfefferminz, Melisse und Salbei) einen aromatischen Tee kochen (etwa 5min. ziehen lassen).
Den Tee mit dem "Zitronenbrei" vermischen und in einem verschließbaren Gefäß (Flasche) über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag wird das "Zeckenmittel) 2 Mal über einen Kaffeefilter abfiltriert und in einer Sprühflasche im Kühlschrank aufbewahrt.
Es hilft übrigens auch ganz gut gegen Mücken;o)
Viel Erfolg bei der Zubereitung und einen zeckenarmen Restsommer wünschen wir,
und freuen uns jetzt schon über Ihre Erfahrungberichte damit!
Das Chaos ist programmiert
Neues Bio-Siegel "Euro-leaf" ab 01.07.2010
Ab 1. Juli werden alle neuen, verpackten Bioprodukte mit einem einheitlichen Logo gekennzeichnet - einem stilisierten Blatt aus zwölf weißen Sternen auf hellgrünem Grund. Das "Euro-leaf" ist Ergebnis eines Online-Design-Wettbewerbs, den der deutsche Design-Student Dušan Milenković im Rahmen einer europaweiten Abstimmung gewonnen hatte.
Die EU will damit dem Wirrwarr an unterschiedlichen Siegeln ein Ende bereiten, was für die Verbraucher in Spanien oder Griechenland sicher Vorteile hat. Für deutsche Konsumenten wird es mehr Chaos geben. Hierzulande existiert nämlich bereits ein sechseckiges Bio-Siegel.
Hier können Sie weiterlesen.
Quelle: Brigitte.de
Juni 2010![]()
Viele Hundebesitzer wollen sich auch im Urlaub nicht von ihrem Liebling trennen und nehmen Betty, Baffie oder Lerry einfach mit auf die Reise.
Doch solche Urlaubsgemeinschaften sollte man sich gut überlegen - und entsprechend vorbereiten. «Grundsätzlich steht einer Urlaubsreise mit Hund nichts im Weg», schildert Udo Kopernik vom Verband für das Deutsche Hundewesen in Dortmund seine Erfahrungen. «Allerdings muss man bereits vor Antritt der Reise die entsprechenden Vorbereitungen treffen.
Gute Tipps und einen schönen Überblick zu den Reisevorbereitungen gibt uns hier Tierärztin Jana Malinowski gefunden in der Aachener Zeitung: az-web.de
Foto:© sassi / pixelio.de
www.pixelio.de
Mai 2010
Die Frühlingssonne lockt sie hervor:
Wildbienen beginnen im Frühjahr mit dem Bau ihres Nestes bzw. Staates. Die kleinen Insekten mit ihrem Stachel, dem sogenannten „Wehrstachel", lösen bei vielen Menschen Verunsicherung aus. Können sie gefährlich sein, insbesondere für kleine Kinder? Wie verhält man sich am besten, wenn die Tiere in der Nähe nisten?
Das Institut für Bienenkunde des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) erhält derzeit zahlreiche Verbraucheranfragen und rät, sich mit den Lebensgewohnheiten dieser nützlichen Tieren vertraut zu machen.
Bildrechte: © KRIZZ / PIXELIO
www.pixelio.de
An den ersten wärmeren Frühlingstagen kriechen sie aus ihren Winterverstecken und suchen nach einem geeigneten Nistplatz.
Vorzugsweise legen sie ihre Nester im Boden in kleinen Löchern und Ritzen oder auch im Mauerwerk an. Hummeln zählen zu der bekanntesten Wildbienengattung in Deutschland.
Den Winter überlebt nur die Königin des Vorjahres, die zunächst ganz allein ihren Staat aufbaut. „Hummeln leben in sozialen Verbänden, während der überwiegende Teil der Wildbienen solitär lebt. Insgesamt gibt es rund 550 verschiedene Arten", erläutert LAVES-Experte Dr. Otto Boecking.
Wildbienen sind sehr friedfertig und stechen - wenn überhaupt - nur, wenn sie mit dem Finger gedrückt werden.
Bei den meisten Wildbienen schafft es der weiche Stachel noch nicht einmal in die Haut zu stechen.
Die Tiere interessieren sich nicht für Essen oder süße Getränke. Sorge müsse man sich noch nicht einmal um kleine Kinder machen, selbst wenn die Bienen in ihrer Nähe nisten.
„Es empfiehlt sich eine Zeitlang abzuwarten, denn die Bienen sind nur kurze Zeit aktiv" erläutert der Experte. Nach ein paar Wochen kehrt wieder Ruhe ein. „Außerdem kann man sie sehr gut beobachten und Kindern dadurch das Leben der Wildbienen gut nahe bringen."
„Die Wildbienen sammeln fleißig Pollen und Nektar und leisten damit die für uns und die Natur so wertvolle Bestäubungsarbeit.
Sie besitzen essentielle Funktionen im Naturhaushalt und stehen generell unter Artenschutz", betont Dr. Otto Boecking.
Ein Umsiedeln ist oftmals kaum möglich. Der Experte sieht dazu auch keine Notwendigkeit, denn die Tiere richten keinen Schaden an und sind ungefährlich. Außerdem unterliegen sie von Jahr zu Jahr starken Populationsschwankungen. „In diesem Jahr haben die Wildbienen gute Bedingungen - viel Sonne und wenig Regen. In anderen Jahren, wenn die Witterung weniger günstig ist, werden sie von den Menschen viel weniger wahrgenommen."
Infoblätter des LAVES-Institutes für Bienenkunde geben umfassende Informationen und wertvolle Tipps für den Umgang mit den kleinen Insekten.
Sie sind im Internet erhältlich unter http://www.laves.niedersachsen.de/.
Quelle: LAVES Niedersachen
Mai 2010
Endlich ist es so weit!
Nach 4 Monaten Planung, Entwicklung und Arbeit an der neuen Fleisch-Shop Seite geht sie nun zum 01.05.2010 endlich online.
Wir freuen uns sehr den Fleisch-Shop in neuem Gewand zu präsentieren!
Bildrechte: © www.fleisch-shop.de
März 2010![]()
Zum Ende der Woche soll endlich der Frühling bei uns Einzug halten. Bei den milderen Temperaturen werden allerdings auch die Zecken wieder aktiv. „Ab sieben Grad Bodentemperatur suchen sie sich aus dem Stand heraus ihren Wirt", sagt Dr. Jochen Süss vom Friedrich-Loeffler-Institut in Jena.
Doch trotz erhöhter Zeckenaktivität, müssen Naturfreunde den Wald nicht meiden. Es gelten lediglich, einige Dinge zu beachten.
Bildrechte: © Regina-Kaute / PIXELIO
www.pixelio.de
Da die Zecken in Gräsern und Sträuchern leben, sollten bei einem Waldspaziergang die Hauptwege nicht verlassen werden.
Auch bei überhängender Vegetation ist Vorsicht geboten. „Dort warten die Tiere auf den Spitzen auf ihre Wirte. Wenn Sie dort vorbeigehen, streifen Sie die Zecken ab wie ein Staubsauger", warnt Süss. Zudem bietet sich bei Waldgängen helle Kleidung mit engen Bündchen an. Diese erschweren es den Holzböcken, an dünne oder feuchte Hautschichten zu kommen. Dort docken sie am liebsten an.
Hell sollte die Kleidung sein, damit man die Tiere selbst bessser sehen kann. Den Krabblern selbst ist das egal, sie haben keine Augen. Ideal ist es, Kleidung nach einem Spaziergang zu waschen. Doch auch das ist nicht der Weisheits letzter Schluss. Studien haben ergeben, dass Zecken auch 60 Grad im Trockner oder einen Waschgang überleben.
Wer im Wald unterwegs war, sollte sich oder seinen Hund im Anschluss gründlich nach Zecken untersuchen. „Die meisten Krankheitserreger kommen aus dem Darmtrakt der Zecken. Das heißt, bevor sie Erreger an etwa den Menschen übertragen, vergehen bis zu zwölf Stunden", so Süss. Genug Zeit, das Tier fachgerecht mit einer Pinzette zu entfernen.
Mehr zum Thema: derwesten.de
Mehr zum Thema Zecken
Nach heutiger Rücksprache mit der Toxikologie der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Gießen muss davon ausgegangen werden, dass Öle als Schutz vor Parasiten bei Katzen vor allem bei oraler Aufnahme eine toxische Wirkung haben können, was beim Schlecken des Fells nicht auszuschliessen ist. Auf den Einsatz von Neemöl und anderen Ölen auf Pflanzenbasis sollte daher verzichtet werden, da die Bestandteile von der Katze nicht verstoffwechselt werden können. Bei Hunden kann das Öl - wie bei fast allen Präparaten - unter Umständen allergische Reaktionen hervorrufen. (Quelle und Copyright: Tasso e.V., 18.3.2010)
März 2010
Mit Leidenschaft und Leberwurst
bestreitet er seinen Alltag, und gibt nach 20 Jahren Bioland ein kleines bißchen preis von seinem Alltag und seinem Lebenswerk.
Wer sich anschauen möchte, woher wir unser Bioland-Fleisch beziehen, der kann sich hier
über die Mediathek des NRD einloggen, und den ca. 30minütigen Beitrag über
Heiner Fricke und seine Frau Brigitte ansehen, der im Februar 2010 im NDR ausgestrahlt wurde.
Bildrechte: © Bioland Fricke
www.fleisch-shop.de