Parasitenwirt Schnecke: Gefahr für Hunde!

August 2013

Nacktschnecke 2

Spiegel Online schreibt im August:
Schnecken können weitere Strecken zurücklegen als gedacht – und somit Parasiten wirkungsvoller übertragen. Davor warnen britische Forscher nach einem nächtlichen Experiment mit 450 Schnecken. Ihr Video offenbart die erstaunlichen Wege der Kriechtiere.

Hundeparasit auch in Deutschland auf dem Vormarsch
Hinter dem niedlichen Experiment steckt ein ernstes Problem: Schnecken sind die wichtigsten Überträger eines gefährlichen Hundeparasiten. Angiostrongylus vasorum wurde ursprünglich Französischer Herzwurm genannt, weil er in Frankreich entdeckt wurde. Mittlerweile hat sich der Parasit weit verbreitet. In England sind derzeit besonders viele Hunde betroffen."Für Hunde stellt eine Infektion mit dem Herzwurm eine gefährliche Erkrankung dar, die unbehandelt zum Tod des Tieres führen kann," sagt Bianka Schulz, Tierärztin in der Medizinischen Kleintierklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München. Auch in Deutschland sei der Parasit auf dem Vormarsch: "Man weiß, dass seine Verbreitung unter Hunden derzeit zunimmt."Besiedelt mit Angiostrongylus vasorum sind offenbar vor allem Hunde im Südwesten Deutschlands. In einer Analyse aus dem Jahr 2009 wurde der Parasit am häufigsten bei Tieren in Baden-Württemberg und dem Saarland gefunden. Im Norden wurde er hingegen kaum nachgewiesen.
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